Bundesweiter Warntag am 10. September 2020

Am 10. September werden in ganz Deutschland Warn-Apps piepen, Sirenen heulen, Rundfunkanstalten ihre Sendungen unterbrechen und Probewarnungen auf digitalen Werbetafeln erscheinen. An diesem Tag findet nämlich der erste bundesweite Warntag seit der Wiedervereinigung statt. Das Signal zur Warnung soll dieses Jahr um 11.00 Uhr und das zur Entwarnung um 11.20 Uhr erfolgen.

Zur Warnung der Bevölkerung nutzen Bund, Länder und Kommunen alle verfügbaren Kommunikationskanäle: so etwa das vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) betriebene Modulare Warnsystem und die Warn-App NINA, eine Vielzahl von Medien und Rundfunksendern bis hin zu Sirenen und Lautsprecherdurchsagen vor Ort.

Informationsbroschüre

Großfeuer BAB 7 - Höhe Raststätte Allertal

Um 20:38Uhr alarmierte uns die Leitstelle zusammen mit den Wehren Ehestorf, Bendestorf, Ohlendorf und Dibbersen im Verbund des Fachzuges Wassertransport der Kreisbereitschaft des Landkreises Harburg. Die Einsatzmeldung beschrieb ein Großfeuer im Heidekreis an der BAB 7 Richtung Hannover. Treffpunkt für die Fahrzeuge war der Rastplatz Hasselhöhe auf der A7.

Nach Komplettierung der Fahrzeuge starteten wir in Richtung Allertal. Dort verursachte vermutlich der Reifenschaden eines LKW einen Funkenflug, der den Grünstreifen der Autobahn in Brand setzte. Durch die momentane Trockenheit und stetigem Wind breitete sich das Feuer rasend schnell aus, so dass im Verlauf rund 28 Hektar betroffen waren. Wir wurden einem Brandabschnitt zur Brandbekämpfung zugeteilt auf Höhe km 104,5. Im Abschnitt angekommen begannen wir mit dem Aufbau der Wasserversorgung. Ein Becken für 5000 Liter Wasser wurde errichtet. Die Befüllung konnte von den mitgeführten Tanklöschfahrzeugen unseres Fachzuges vorgenommen werden. Die Neubetankung war an einer Hydranten-Zapfstelle auf dem Rastplatz Allertal vorbereitet. Im Verlauf konnte eine permanente Wasserversorgung aus der Aller aufgebaut werden.

Parallel wurde die Brandbekämpfung vorbereitet. Mit C- und D-Rohren konnten die Einheiten in ihrem Teilabschnitt mit den Löscharbeiten beginnen. Wir fanden in unserem  Brandabschnitt kein offenes Feuer vor, sondern einen Schwelbrand unter der Bodenoberfläche, der an wenigen Stellen zu einer Glutentwicklung führte. So musste Meter für Meter der Boden aufgehackt und mit Hilfe von Wärmebildkameras die Glutnester identifiziert werden, damit eine effiziente Brandbekämpfung vorgenommen werden konnte. Die Löscharbeiten in unserem Abschnitt zogen sich bis in die Morgenstunden. Gegen 6:00Uhr konnten wir die Arbeiten einstellen und den Rückweg antreten. Insgesamt waren 250 Einsatzkräfte im Einsatz. Die Löscharbeiten dauerten noch mehrere Stunden an. Die Autobahn musste für die gesamte Dauer gesperrt werden.

Wir bedanken uns bei allen Kameraden des Fachzuges Wassertransport für die gute Zusammenarbeit!

*Zum ausführlichen Einsatzbericht*

Brennt PKW in Westerhofer Str.

Am frühen Nachmittag erreichte uns die Einsatzmitteilung über ein brennendes Personenkraftfahrzeug auf der Westerhofer Str. kurz vor der AS Tötensen. Bei Ankunft an der Einfahrt zur Schützenhalle war das Fahrzeug nahezu in Vollbrand. Sofort wurde die Brandbekämpfung mit zwei Einsatzkräften unter umluftunabhängigem Atemschutz eingeleitet und die Wasserversorgung aufgebaut. Der Fahrgastraum konnte schnell mit Wassereinsatz gelöscht werden. Das Feuer im Motorraum wurde mit Wasser gekühlt und anschließend mit Schaummittel erstickt.

Die Fahrzeugführerin konnte sich rechtzeitig in Sicherheit bringen, so dass keine Personen zu Schaden kamen.

Für rund 90 Minuten war die Durchfahrt der Westerhofer Str. gesperrt. Gegen 15:15Uhr konnten wir die Unfallstelle an die Polizei übergeben.

*Zum ausführlichen Einsatzbericht*

Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person

Zu einer Hilfeleistung wurden am heutigen Dienstagnachmittag um 15:53 Uhr die Feuerwehren aus Tötensen und Leversen-Sieversen sowie der Rüstwagen aus Maschen mit dem Stichwort „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ durch die Rettungsleitstelle des Landkreises Harburg in Winsen alarmiert. Auf der Hamburger Str. in Richtung Hamburg kam es zu einem Unfall zwischen zwei PKW.

Nachdem die ersten Kräfte an der Einsatzstelle eingetroffen waren, bestätigte sich die mitgeteilte Lage (zwei eingeklemmte Personen) nicht. Drei Personen wurden insgesamt verletzt und mussten mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht werden.

Von der Feuerwehr wurde umgehend eine patientenschonende und achsengerechte Rettung mit hydraulischen Rettungsscheren und Spreizern eingeleitet, der Brandschutz sichergestellt sowie auslaufende Betriebsstoffe aufgenommen.

Die Feuerwehr Tötensen war für ca. 1,5 Stunden mit zehn Kameraden im Einsatz. Insgesamt waren über 35 Einsatzkräfte aus drei Feuerwehren eingesetzt.

Weitere Informationen und Bilder finden sie *hier*

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Grundsteinlegung des Neubaus

Am 16.06.2020 erreichten wir die nächste Etappe unseres Neubaus. Mit einigen Gästen aus Politik, ausführenden Firmen, Feuerwehr und Förderverein haben wir den symbolischen Grundstein gelegt. Für nachfolgende Generationen hielten wir diesen Moment fest und verstauten die obligatorischen Utensilien wie eine Tageszeitung, ein Ärmelwappen, ein Gruppenbild der Jugendfeuerwehr, Aktiven-und Altersabteilung und der Baupläne. In der Ansprache vom Wehrführer Joachim Kröhnke- v.d. Weihe bedankte er sich für die rege Unterstützung der Anwesenden, so dass eine pünktliche Fertigstellung zu erwarten ist. Damit auch Ortsbrandmeister und Vertreter Torsten Lange ihrer Rolle auch optisch gerecht wurden, übergaben die Feuerwehrleute, durch ihren Gruppenführer Sebastian Jacobsen, die passenden Kopfbedeckungen. Nun schauen wir gespannt auf die nächsten Gewerke und freuen uns auf das Richtfest.

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