Feuer F2 brennt Dachstuhl

Feuer
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Einsatzort Details

Am Südhang (Sieversen)
Datum 28.04.2020
Alarmierungszeit 19:22 Uhr
Einsatzbeginn: 19:26 Uhr
Einsatzende 23:00 Uhr
Einsatzdauer 3 Std. 38 Min.
Alarmierungsart Vollalarm
Einsatzführer GF Sven Früchtenich
Einsatzleiter Einsatzleiter FF Leversen
Mannschaftsstärke Tötensen: 1/16 Gesamt: ca. 100
eingesetzte Kräfte

Feuerwehr Tötensen
Feuerwehr Leversen-Sieversen
Feuerwehr Vahrendorf-Sottorf
Feuerwehr Nenndorf
    Polizei Landkreis Harburg
      Rettungsdienst Landkreis Harburg
        Fahrzeugaufgebot   Löschgruppenfahrzeug Tötensen (FH 12-45-81)  Mannschaftstransportwagen Tötensen (FH 12-17-81)  Einsatzleitwagen Rosengarten (FH 12-11-01)  Löschgruppenfahrzeug Leversen (FH 12-45-61)  Tanklöschfahrzeug Leversen (FH 12-23-61)  Mannschaftstransportwagen Leversen (FH 12-17-61)  Löschgruppenfahrzeug Vahrendorf (FH 12-47-91)  Mannschaftstransportwagen Vahrendorf (FH 12-17-91)
        Feuer am/im Gebäude

        Einsatzbericht

        Vier Feuerwehren der Gemeinde Rosengarten sind am Dienstagabend zu einem Dachstuhlbrand in die Straße „Am Südhang“ in Sieversen ausgerückt. Um 19.22 Uhr waren zunächst die Freiwilligen Feuerwehren Leversen/Sieversen und Tötensen durch die Winsener Rettungsleitstelle zu dem Feuer alarmiert worden. Die Einsatzkräfte der beiden Feuerwehren konnten sich schon auf der Anfahrt in Richtung Brandstelle orientieren, starke Rauchentwicklung war in dem Bereich auszumachen.

        Beim Eintreffen der ersten Kräfte der beiden Feuerwehren war der Dachstuhl an einer Seite bereits durchgebrannt, das Feuer drohte sich auf den gesamten Dachbereich auszubreiten. Unverzüglich gingen die Einsatzkräfte unter der Leitung von Leversens Ortsbrandmeister Niklas Schubert von mehreren Seiten zur Brandbekämpfung vor. Aufgrund der enormen Rauchentwicklung wurden weitere Atemschutzgeräteträger benötigt, die Feuerwehren aus Nenndorf und Vahrendorf/Sottorf wurden zusätzlich alarmiert.

        Von zwei Seiten gingen die Feuerwehrleute auf das Dach vor und nahmen dort einen Löschangriff vor, mit zwei C-Strahlrohren gelang es ihnen, das Feuer unter Kontrolle zu bringen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Ein weiteres Strahlrohr kam auf der Gebäuderückseite zur Brandbekämpfung zum Einsatz. Insgesamt 18 der eingesetzten gut 100 Feuerwehrleute mussten mit umluftunabhängigen Atemschutz die Brandbekämpfung vornehmen. Für die aufwendigen Nachlöscharbeiten mussten Teile des hartgedeckten Daches aufgenommen werden, mit Hilfe von Wärmebildkameras kontrollierten die Einsatzkräfte das gesamte Dach auf der Suche nach unentdeckten Brandnestern.

        Für den Austausch der verbrauchten Atemschutzgeräte kam noch der Abrollbehälter „AB-Atemschutz“ der Kreisfeuerwehr zum Einsatz, auch die Feuerwehr Hörsten, die den Container betreut, wurde alarmiert. Für die Eigensicherung der Einsatzkräfte stand zudem ein Rettungswagen des DRK bereit. Nach etwas mehr als zwei Stunden konnten die ersten Einsatzkräfte as dem Einsatz entlassen werden, für die letzten Kräfte endete der Einsatz erst kurz vor Mitternacht. Die Brandursache ist noch unbekannt, die Polizei hat die Ermittlungen – auch für die Beurteilung der Höhe des entstandenen Sachschadens – aufgenommen. Menschen wurden bei dem Feuer glücklicherweise nicht verletzt.     

        Text: Matthias Köhlbrand, Kreispressewart
        Bilder: Matthias Köhlbrand, Kreispressewart

         

        sonstige Informationen

        Einsatzbilder

         
         

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