Feuer
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Einsatzort Details

BAB 7/Allertal
Datum 12.08.2020
Alarmierungszeit 20:38 Uhr
Einsatzbeginn: 20:46 Uhr
Einsatzende 08:15 Uhr
Einsatzdauer 11 Std. 37 Min.
Alarmierungsart Vollalarm
Einsatzführer Carsten Heitmann
Einsatzleiter HBM Stephan Schick
Mannschaftsstärke 38
eingesetzte Kräfte

Feuerwehr Tötensen
Feuerwehr Ehestorf
    Feuerwehr Bendestorf
      Feuerwehr Ohlendorf
        Feuerwehr Dibbersen
          Fahrzeugaufgebot   Löschgruppenfahrzeug Tötensen (FH 12-45-81)
          Großfeuer

          Einsatzbericht

          Um 20:38Uhr alarmierte uns die Leitstelle zusammen mit den Wehren Ehestorf, Bendestorf, Ohlendorf und Dibbersen im Verbund des Fachzuges Wassertransport der Kreisbereitschaft des Landkreises Harburg. Die Einsatzmeldung beschrieb ein Großfeuer im Heidekreis an der BAB 7 Richtung Hannover. Treffpunkt für die Fahrzeuge war der Rastplatz Hasselhöhe auf der A7. 

          Nach Komplettierung der Fahrzeuge starteten wir in Richtung Allertal. Dort verursachte vermutlich der Reifenschaden eines LKW einen Funkenflug, der den Grünstreifen der Autobahn in Brand setzte. Durch die momentane Trockenheit und stetigem Wind breitete sich das Feuer rasend schnell aus, so dass im Verlauf rund 28 Hektar betroffen waren. Wir wurden einem Brandabschnitt zur Brandbekämpfung zugeteilt auf Höhe km 104,5. Im Abschnitt angekommen begannen wir mit dem Aufbau der Wasserversorgung. Ein Becken für 5000 Liter Wasser wurde errichtet. Die Befüllung konnte von den mitgeführten Tanklöschfahrzeugen unseres Fachzuges vorgenommen werden. Die Neubetankung war an einer Hydranten-Zapfstelle auf dem Rastplatz Allertal vorbereitet. Im Verlauf konnte eine permanente Wasserversorgung aus der Aller aufgebaut werden. 

          Parallel wurde die Brandbekämpfung vorbereitet. Mit C- und D-Rohren konnten die Einheiten in ihrem Teilabschnitt mit den Löscharbeiten beginnen. Wir fanden in unserem  Brandabschnitt kein offenes Feuer vor, sondern einen Schwelbrand unter der Bodenoberfläche, der an wenigen Stellen zu einer Glutentwicklung führte. So musste Meter für Meter der Boden aufgehackt und mit Hilfe von Wärmebildkameras die Glutnester identifiziert werden, damit eine effiziente Brandbekämpfung vorgenommen werden konnte. Die Löscharbeiten in unserem Abschnitt zogen sich bis in die Morgenstunden. Gegen 6:00Uhr konnten wir die Arbeiten einstellen und den Rückweg antreten. Insgesamt waren 250 Einsatzkräfte im Einsatz. Die Löscharbeiten dauerten noch mehrere Stunden an. Die Autobahn musste für die gesamte Dauer gesperrt werden.

          Wir bedanken uns bei allen Kameraden des Fachzuges Wassertransport für die gute Zusammenarbeit!

          Text: Sven Meyer

          Bilder: Philipp Schult, Joachim Kröhnke v.d. Weihe, Sven Meyer

           

          sonstige Informationen

          Einsatzbilder

           

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